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Oktober 2008

Kann der Aufwärtstrend fortgesetzt werden?

TVL empfängt in Unterlunkhofen den VBC Einsiedeln

 

Nach dem ersten Sieg in der diesjährigen Meisterschaft hat der TV Lunkhofen am Samstag um 18.00h in Unterlunkhofen mit dem VBC Einsiedeln das Team der Stunde zu Gast. Die Schwyzer stehen zwar auch nur auf Platz sechs der Tabelle haben aber mit zwei Tie-Break-Erfolgen in extremis auf sich aufmerksam gemacht.

 

Die Klosterdörfler haben auf dieses Saison einige Abgänge zu verkraften. In der Vergangenheit wichtige Spieler wie etwa Philippe Husi (neu Assistenzcoach) oder Stefan Kobel (neu Voléro Zürich) haben das Team verlassen. Dennoch verfügt Coach Stefan Grieder über ein ausgeglichenes Team, welches mit jungen Spielern aber auch mit Routiniers wie etwa Stefan Kudzielka verstärkt wurde. Die bisherigen Resultate zeigen auch, dass sich das Team nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten nun gefangen hat und einen kampfstarken Gegner darstellt. Auch das Selbstvertrauen dürfte nach den zwei Tiebreak-Erfolgen (17:15 gegen Voléro; 20:18 gegen Smash 05) riesengross sein.

 

Lunkhofen hat beim Sieg gegen Laufen zwar nicht überzeugt, aber mit dem Sieg dennoch einiges an Selbstvertrauen hinzugewonnen. Dies konnte man im Training spüren. Zwar konnten mit Captain Didier Perret, auf Grund seines Militärdienstes und Arto Steiner (krankheitsbedingt abwesend) nicht alles Spieler am Trainingsbetrieb teilnehmen, dennoch wurde konzentriert und engagiert gearbeitet. Die Moral im Team ist weiterhin ungebrochen.

 

Beim Spiel gegen Einsiedeln wird die schmale Personaldecke der Aargauer weiter gelichtet. Die Kellerämter können in der Partie gegen den Tabellennachbarn aus dem Kanton Schwyz nicht auf Libero Philip Locher zählen, welcher geschäftlich abwesend ist. An seiner Stelle gibt mit Damian Flück ein eigener Junior sein Debüt im Fanionteam des TV Lunkhofen. Der verteidigungsstarke Nachwuchsakteur gehört zum erweiterten Kader des Herren 1 und spielte bis anhin nebst dem Juniorenteam auch für die Zweitligamannschaft des TV Lunkhofen.

 

Es wird sich zeigen, wie sich die personellen Umstellungen im Team auf die Leistung auswirken werden. Es bedarf einer klaren Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Partien um dem kämpferischen VBC Einsiedeln etwas entgegen setzen zu können. Dennoch ist man in Lunkhofen weiterhin zuversichtlich, dass sich die harte Arbeit in den Trainings bald einmal auch resultatmässig auszahlen wird.

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Erster Saisonsieg des TV Lunkhofen

Im Duell der noch punktelosen Teams in der NLB-Ostgruppe schlägt der TV Lunkhofen den Aufsteiger Laufen in einem von Nervosität geprägten Spiel mit 3:1.

 

Lunkhofen begann in diesem eminent wichtigen Spiel nach vier Niederlagen in Folge hoch konzentriert. Den Spielern war der Wille anzusehen, sich mit einer guten Leistung den Frust von der Seele zu spielen. Die Basler auf der anderen Seite standen dem TVL in nichts nach. So entwickelte sich eine Sideout-Schlacht welche erst durch starke Service von Reto Binkert unterbrochen wurde. Die Kellerämter konnten sich absetzen und führten beim zweiten Time-Out von Laufen-Trainer Jürgen Liss mit 18:11. Dieses Time-Out schien den Fluss im Spiel der Aargauer jedoch gebrochen zu haben. Plötzlich funktionierte die Annahme nicht mehr und Passeur Michael Bucher konnte seine Angreifer nicht mehr wunschgemäss in Szene setzen. Die Basler schlugen daraus Profit und kamen wieder heran. Wie stark das Nervenkostüm der Aargauer angekratzt ist, zeigte die Schlussphase des ersten Satzes. Mit drei Aufschlagfehlern in Folge erleichterte man dem VBC Laufen den Gewinn des Startsatzes.

 

Die zu Beginn vorhandene Sicherheit war weg. Lunkhofen beging nun zu viele unerzwungene Fehler und brachte sich so in Rückstand. Die Vorzeichen waren nun umgekehrt. Laufen führte mit 16:7 ehe sich Lunkhofen, angeführt von Captain Didier Perret aufraffte und über den Kampf zurück ins Spiel fand. Der Kampfgeist zahlte sich aus. Die Kellerämter holten Punkt um Punkt auf. Nach der Abwehr eines Satzballes war der kaum mehr erwartete Satzausgleich Tatsache geworden.

 

Die Aufholjagd schien zu Beginn des dritten Satzes jedoch wie ein Strohfeuer wieder erloschen zu sein. Wieder agierten die Aargauer zu zaghaft und ermöglichten so dem Heimteam zu viele leichte Punkte. Doch erneut überschlugen sich die Ereignisse. Laufen, welches ein angeschlagenes Selbstvertrauen auch zu verbergen vermochte, konnte einen Fünfpunktevorsprung erneut nicht über die Distanz retten. Mit exzellenten Blocks von Reto Binkert gelang es dem TVL erneut den bereits verloren geglaubten Satz doch noch für sich zu entscheiden. Die 2:1 Satzführung für Lunkhofen war Tatsache.

 

Die Basler blieben jedoch unbeeindruckt und legten wieder vor. Lunkhofen seinerseits liess sich dieses Mal aber nicht abschütteln. Mit einer konzentrierten Leistung und dem nötigen Quäntchen Glück sicherte man sich den ersehnten ersten Saisonsieg. Man hat zwar keine überragende Leistung gebracht, dennoch dürfte das Erfolgserlebnis das angeschlagene Selbstvertrauen der Kellerämter etwas stärken. Es gilt jedoch, weiter viel zu arbeiten um in Zukunft weiter erfolgreich agieren zu können.

 

 

Telegramm:

 

VBC Laufen – TV Lunkhofen  1:3

 

Halle: Gymnasium Laufen

SR: Diomandé/Tschudin

Zuschauer: 40

Satzresultate: 27:25 (24 Min.); 25:27 (25); 26:28 (26); 22:25 (22)

 

Laufen: Z. Cueni, Känel, Fritschi, Bell, Degen, Imark, Hidber, Ancel, B. Cueni; Coach: Liss

 

Lunkhofen: Perret, Nadig, Binkert, Dähler, Herger, Bucher, Locher; Coach: Blanke, Steiner

 

Bemerkungen: Gelbe Karte Degen (4. Satz 14:16; Reklamieren)

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Kellerduell

Nach den bisher enttäuschenden Resultaten in dieser Saison ist für den TV Lunkhofen im Auswärtsspiel gegen den VBC Laufen ein Sieg von Nöten. Man will sich mit den ersten Punkten auch das bis jetzt etwas vermisste Selbstvertrauen wieder zurückholen.

 

Die Afiche dieses Kellerduells ist klar. Eines der beiden Teams wird die Niederlagenserie beenden. Beide Teams werden also alles daran setzen um das Momentum auf ihre Seite zwingen zu können.

 

Beim VBC Laufen handelt es sich um den Aufsteiger aus der 1. Liga. Die Basler verfügen über ein homogenes Team, welches bis anhin ähnlich wie die Kellerämter nicht auf Touren kam. Das erfahrene Trainerduo Liss/Stopnicer kämpft denn auch mit ähnlichen Sorgen. Der Spielerkader ist eher dünn bestückt und auch das Selbstvertrauen dürfte nach den vier Niederlagen zum Saisonstart nicht das Beste sein.

 

Lunkhofen musste auch diese Woche auf den krankheitsbedingt abwesenden Arto Steiner verzichten. Dennoch hat man konzentriert gearbeitet und versucht, das eigene Spiel weiter zu verbessern. Technik und Taktik ist das Eine – die mentale Einstellung das Andere. “Die beste Medizin für ein besseres Selbstvertrauen sind Siege” zeigt sich Captain Didier Perret siegeswillig. “Wir müssen einen Weg finden, die zweifellos vorhandene Substanz im Team zu nutzen, um mit einer konzentrierten und kämpferischen Leistung zurück zum Erfolg zu kommen” analysiert Angreifer Patrick Nadig die Situation.

 

Zweifellos handelt es sich im Spiel vom Samstag (19.00h in Laufen) um ein eminent wichtiges für beide Equipen. Es ist egal wie man spielt – es zählt nur der Erfolg. Man kann ein spannendes und hart umkämpftes Duell der beiden noch punktelosen Teams der NLB-Ostgruppe erwarten. Bleibt zu hoffen, dass die Kellerämter das bessere Ende für sich beanspruchen können.

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Harte Arbeit ist gefragt

Lunkhofen unterliegt Voléro Zürich trotz grossem Kampf mit 1:3

 

Nach drei Niederlagen zu Beginn der Saison hatte der TV Lunkhofen am letzten Samstag beim letztjährigen Finalrundenteilnehmer Voléro Zürich anzutreten. Im Vergleich zu den bisherigen Auftritten vermochten sich die Kellerämter zwar etwas zu steigern – zu einem Punktgewinn reichte es aber nicht. Man steht weiterhin ohne Sieg auf dem siebten Platz der Tabelle und ist auf der Suche nach einer besseren Form.

 

Lunkhofen musste ohne Arto Steiner und somit auch ohne Ersatzspieler antreten. Auf der Passposition kam Neuzugang Michael Bucher zum Einsatz. Unter seiner Regie konnten die Kellerämter das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestallten. Voléro hatte seine Vorteile im Block und Verteidigungsspiel während Lunkhofen im Sideout-Spiel etwas mehr zu überzeugen vermochte. Die Differenzen waren jedoch gering. Auch bei 22:22 war das Spiel noch ausgeglichen. Im entscheidenden Moment bemerkte man bei den Aargauern aber etwas das fehlende Selbstvertrauen. Die daraus resultierenden Schwächen wurden von den Zürchern kaltblütig ausgenutzt. Der Startsatz ging ans Heimteam.

 

Im zweiten Satz baute Lunkhofen ab und Voléro kam zu einfachen Punkten. Der Faden schien bei den Aargauern gerissen zu sein. In nur 17 Minuten musste man den 0:2-Satzrückstand hinnehmen.

 

Dennoch zeigten die Kellerämter Kämpferqualitäten. Einen Zweipunkterückstand konnte man wettmachen und sich mit grossem Einsatz wieder ins Spiel zurückkämpfen. Eine Steigerung die dringend nötig war. Die Annahme funktionierte einwandfrei und Lunkhofen übte einen enormen Druck aus. Voléro, vielleicht etwas überrascht vom Kampfgeist der Aargauer, sah sich plötzlich im Hintertreffen. Da ein Einbruch ausblieb erspielte sich Lunkhofen den Satzgewinn.

 

Der vierte Spielabschnitt war dann ein Abbild des ersten Satzes. Das Spiel wo hin und her. Lunkhofen hatte den schlechteren Start zeigte aber erneut Moral. Dennoch war es wie bisher in jedem Spiel der Saison. Die aufopfernd kämpfenden Aargauer verloren die Big-Points und somit das Spiel.

 

Die Leistungssteigerung zeigte einmal mehr die alten Stärken und Schwächen auf. Es gilt für die Kellerämter den Kopf nicht in den Sand zu stecken und weiter an sich zu arbeiten. Nur harte Arbeit bringt den Aargauer Traditionsverein aus dem derzeitigen Formtief und verhilft hoffentlich bereits in naher Zukunft zu den erhofften Siegen, welche das Selbstvertrauen wieder zurückbringen sollte. Nächste Chance bietet sich am nächsten Samstag beim Auswärtsspiel in Laufen.

 


Telegramm:

 

VBC Voléro Zürich – TV Lunkhofen   3:1

 

Halle: Im Birch

SR: Thut/Meyer

Zuschauer: 30

Satzresultate: 25:23 (20 Min.); 25:17 (17); 20:25 (19); 27:25 (25)

 

Voléro: Lehner, Kunz, Müller, Bühler, Hofer, Kobel, Sturzenegger, Girschik, Busin, Rhyner, Carschegn; Coach: Schreier

 

Lunki: Perret, Nadig, Binkert, Herger, Dähler, Bucher, Locher; Coach: Steiner

 

Bemerkunge: Lunkhofen ohne Steiner (krank)

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Der Glaube stirbt zuletzt

Nach dem schlechten Start in die Meisterschaft geht es für den TV Lunkhofen nun darum, sich mit mehr Konstanz die ersten Punkte und mehr Selbstvertrauen zu holen. Probieren wird man dies am Samstag um 13.30h beim Gastspiel gegen den letztjährigen Finalrundenteilnehmer Voléro Zürich in der Sporthalle Birch.

Ähnlich wie der TV Lunkhofen hatte auch Voléro auf diese Saison hin einige gewichtige Abgänge zu verkraften. Anders als Lunkhofen vermochten die Zürcher jedoch diese Abgänge zu kompensieren. Von Ligakonkurrent Einsiedeln stiess der ehemalige Beachvolleyball-Profi Stefan Kobel. Daneben konnte Voléro mit dem polnischen Profi Anorzej Radzikowski einen weiteren schlagkräftigen Transfer tätigen. Beide Akteure kommen neu ins von Jürgen Schreier trainierte Team und sollten gegen Lunkhofen spielberechtigt sein.

Nebst dem noch nicht vorhandenen Selbstvertrauen plagen die Kellerämter zusätzliche personelle Sorgen. Passeur Arto Steiner und Mittelangreifer Michael Dähler konnten während der Woche wegen Krankheit nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen, was ein weiteres Handicap für die Aargauer darstellen könnte. Trotz der sportlich schlechten Situation ist die Stimmung im Team gut. Man hat die ersten Spiele analysiert und versucht nun, die vielen Mosaiksteine zusammenzusetzen um in Zukunft wieder bessere Leistungen abrufen zu können. Es gilt, vor allem bei der ungemütlichen Tabellensituation den Kopf frei zu haben, um gegen die direkten Konkurrenten am Tabellenende zu Punkten zu kommen.

Mit einem Sieg würde man sich wichtige Punkte und vor allem den Glauben an die eigenen Fähigkeiten zurückholen, welchen man in den bisherigen Auftritten etwas vermissen liess.

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