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November 2008

Wiedergutmachung ist angesagt

Lunkhofen ist beim Kantonsderby am Samstag 29.11.2008 um 19.30h in der Turnhalle Hofstatt in Kaisten als klarer Aussenseiter bei Smash 05 Laufenburg Kaisten zu Gast.

Nach den vielen Abgängen zum Ende der letzten Saison hat der TV Lunkhofen in dieser Saison seine Vorreiterrolle im Kanton an die Fricktaler von Smash 05 abgeben müssen. Diesen Zustand möchte das Team um Captain Didier Perret nicht auf sich sitzen lassen. Man will dem favorisierten Gegner ein Bein stellen.

Laufenburg verfügt über ein ausgeglichenes Team mit mehrheitlich jungen Spielern. Viel zur Stärke der Fricktaler trugen die Neuverpflichtungen Anto Stanic (VBC Züri Unterland) und Marco Heimgartner (NAB Kanti Baden) bei. Trainer Markus Graber ist es gelungen dem Team seine Volleyballphilosophie einzuimpfen und somit erfolgreich zu agieren. Smash 05 steht momentan auf einem Finalrundenplatz und ist gewillt diesen zu verteidigen.

Noch in guter Erinnerung ist dem TV Lunkhofen die 0:3-Niederlage gegen Smash 05 aus der Hinrunde. „Damals zogen wir einen rabenschwarzen Tag ein. Nichts wollte funktionieren. Wir begingen zu viele Eigenfehler und machten es dem Gegner zu einfach”, erinnert sich der ehemalige Laufenburger Patrick Nadig. Die Kellerämter wollen sich in der Rückrunde nun in einem besseren Licht präsentieren. Die letzten Auftritte des TVL zeigen, dass die Form besser geworden ist, die Konstanz aber immer noch das Hauptproblem darstellt. Man darf gespannt sein, welches Gesicht das Team am kommenden Wochenende zeigen wird.

Leider können nicht alle Lunkhofner bei dieser Revanche mit von der Partie sein. Libero Philip Locher verletzte sich vor zwei Wochen im Spiel gegen Emmen Nord und wird dem Team bis zum Ende der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Seinen Platz wird Junior Damian Flück einnehmen, welcher auch bereits die letzten Partien gegen Schaan und Ecublens bestritt.

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Harter Kampf wurde nicht belohnt

Lunkhofen verpasste gegen Galina eine grosse Chance und musste sich im Tie-Break nach hartem Kampf knapp geschlagen geben. Auch am Sonntag gab es für die Kellerämter kein besseres Ende. Nach dem 0:3 beim VBC Ecublens ist der TV Lunkhofen aus dem Schweizer Cup ausgeschieden.

Gegen die Liechtensteiner aus Schaan begann die Partie für den TV Lunkhofen schlecht. Man bekundete Mühe im Spielaufbau und gestattet so dem Gegner leichte Punkte. Diese liessen sich nicht Bitten und zogen routiniert davon. Lunkhofen zeigte jedoch Charakter und kämpfte sich langsam wieder heran. Leider, aus sich des Heimteams, konnte die Präzision nicht aufrechterhalten werden. Es schlichen sich immer wieder Fehler ins dennoch druckvolle Spiel der Aargauer ein. Galina blieb etwas konstanter und sicherte sich so den ersten Satz.

Auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Gäste besser. Lunkhofen vermochte sich jedoch schneller zu fangen und setzte den Gegner nun vermehrt mit taktischen Services unter Druck. Vor allem Libero Adrian Ritter bekundete immer wieder Mühe in der Annahme. Dadurch begünstigt gelang es dem TV Lunkhofen immer wieder erfolgreiche Blocks zu setzen. Die Fürstenländer konnten nicht reagieren. Der Satzausgleich war hergestellt.

Im dritten Satz kam dann der Einbruch im Spiel der Kellerämter. Galina agierte nun zwingender und Lunkhofen fand nicht zum präzisen und druckvollen Spiel des zweiten Satzes. Chancenlos musste man den Satzgewinn des Gegners anerkennen.

Vorentscheidung schien gefallen

Bis weit in den vierten Satz hinein musste man annehmen, dass Galina nun den Widerstand der Aargauer gebrochen hatte doch diese dachten nicht daran bereits aufzugeben. Es ging noch einmal ein Ruck durchs Team von Coach André Blanke. Lunkhofen drehte vor allem im Angriffsspiel auf und kam begünstigt durch gutes Verteidigungsspiel von Libero Damian Flück zu einigen Punktgewinnen, welche das Momentum wieder auf die eigene Seite zurück brachte. Unter grossem Jubel des Publikums konnte der Einzug ins Tiebreak doch noch realisiert werden.

Dort blieb das Spiel sehr ausgeglichen und intensiv. Galina war das erste Team welches in Mini-Break realisieren konnte. Bei 8:6 wurden die Seiten gewechselt. Danach Buchte Lunkhofen drei Punkte in Folge und kam so wieder zurück ins Spiel. Dies war jedoch dann das letzte Aufbäumen auf Seiten des Heimteams. Lunkhofen beging in der wichtigen Schlussphase zu viele Fehler und musste so eine bittere Niederlage einstecken. Man hat zwar phasenweise eine gute Leistung geboten dennoch stand man am Ende mit leeren Händen da. Dementsprechend schlecht war dann auch die Stimmung bei den Spielern nach Spielschluss.

Trauern nicht angesagt

Zeit um den verlorenen Punkten nachzutrauern blieb jedoch keine. Der Spielplan sah bereits am Sonntag die Cup 1/16-Finalpartie auswärts beim VBC Ecublens (NLB) vor.

In der Partie gegen den Leader der NLB-Westgruppe fand der TV Lunkhofen nie zu seinem eigentlichen Leistungsvermögen. Immer wieder flackerte auf, zu was das Team eigentlich fähig wäre – über einen ganzen Satz konnte die Leistung jedoch nicht abgerufen werden. Die routinierten Waadtländer siegten nach drei knappen Sätzen mit 3:0 und zogen so in die nächste Runde ein. Für den TV Lunkhofen ist die Cup-Saison zu Ende. Der Fokus liegt nun ausschliesslich beim Abstiegskampf in der NLB.

Telegramme:

TV Lunkhofen – VBC Galina Schaan      2:3

Halle: TH Oberlunkhofen

Zuschauer: 80

SR: David / Fonio

Satzresultate: 21:25 (21 Min.); 25:20 (22); 19:25 (20); 25:23 (23); 12:15 (13)

Lunkhofen: Perret, Binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler, Flück, Steiner; Coach: Blanke

Galina: Schmid, Gahr, Beck, Petzold, Wachter B., Bleiker, Wachter M., Hohl, Zvokelj, Ritter, Frick, Sanchez; Coach: Wecke, Petzold

Bemerkungen: Lunkhofen ohne Locher (verletzt)

VBC Ecublens – TV Lunkhofen  3:0

Halle: Croset

Zuschauer: 80

SR: Droguet / David

Satzresultate: 25:20 (19 Min.); 25:23 (21); 25:23 (22)

Ecublens: Adam, Jeannin, Dijkstra Pat., Férét, Di Girolamo, Niederlander, Deslanges, Gajdosik, Petranca, Dijkstra Pas., Spring; Coach: Jeannin

Lunkhofen: Perret, Binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler, Flück, Gabathuler; Coach: Steiner

Bemerkungen: Lunkhofen ohne Locher (verletzt)

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Folgen weitere Ausrufezeichen?

Kann der TVL an die Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen – dies ist die Frage, welche sich vor der Partie vom Samstag 22.11.2008 um 18.00h in Oberlunkhofen gegen den VBC Galina stellt.

 

Nach der mässigen Vorrunde welche der TV Lunkhofen auf dem siebten Tabellenplatz abschloss, war der Sieg vom letzten Wochenende gegen das favorisierte Emmen Nord ein kleiner Motivationsschub im Bestreben darin, die Rückrunde erfolgreicher zu absolvieren. Das Team von Spielertrainer Arto Steiner zeigte eine kompakte Leistung und holte sich wichtige Punkte um den Anschluss ans Mittelfeld halten zu können. Denn auch die direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt (Galina und Einsiedeln) konnten in der letzten Runde Erfolgserlebnisse feiern.

 

Und eben dieses Galina ist in der 9. Runde der Qualifikation zu Gast im Kelleramt. Das Hinspiel gegen die Liechtensteiner ging mit 1:3 verloren. Dabei zeigten die Kellerämter nach anfänglichen Schwierigkeiten, dass sie durchaus die Mittel besitzen um dem Gegner Paroli bieten zu können.

 

Dennoch dürften die Gäste aus dem Fürstentum zu favorisieren sein. Das Team von Spielertrainer Ralf Petzold verfügt über eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Aus dem guten Kollektiv stechen besonders die Beachvolleyballer Sebastian Beck und Michael Bleiker sowie Passeur und Spielertrainer Ralf Petzold selbst heraus.

 

Die Kellerämter sind gewillt, an die gute Leistung aus dem Emmen-Spiel anzuschliessen und damit einem weiteren Favoriten ein Bein zu stellen. Damit dies gelingen kann ist erneut eine kompakte und engagierte Team-Leistung nötig. Und wenn dann einige Spieler über sich hinaus wachsen können ist alles möglich. Galina seinerseits will mit einem Sieg die Chancen auf eine Finalrundenqualifikation hoch halten. Eine spannende Partie darf erwartet werden.

 

Auch am Sonntag steht der TV Lunkhofen im Einsatz. In der sechsten Runde des Schweizer Cups treffen die Kellerämter auswärts (Sonntag 17.00h) auf den VBC Ecublens (NLB) und sind auch in dieser Partie gegen den Leader der NLB-Westgruppe klarer Aussenseiter. Eine Qualifikation für die 1/8-Finals scheint somit eher unwahrscheinlich.

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Lunkhofen schafft das Unerwartete

Der TV Lunkhofen zeigte eine kompakte und engagierte Leistung und rang Volley Emmen Nord im Tiebreak nieder.

 

Das Spiel begann nicht gut für die Kellerämter. Man brauchte seine Zeit um richtig ins Spiel zu finden. Die druckvollen Angriffe der Luzerner durchbrachen zu oft den Block der Aargauer, was sich in einer klaren 16:11-Führung für das Heimteam äusserte. Doch das Team von Coach André Blanke konnte den Hebel umlegen. Starke Service von Michael Dähler und gutes Blockspiel brachten die Wende und Lunkhofen zurück ins Spiel. Die Aargauer schienen plötzlich Lunte gerochen zu haben und spielten sich in einen Rausch. Emmen fand kein Mittel um gegen die entfesselt aufspielenden Kellerämter bestehen zu können. Der Startsatz ging an den TVL. Das Spiel war lanciert.

 

Im zweiten Spielabschnitt dasselbe Bild. Emmen hatte den besseren Start doch Lunkhofen blieb dran. Nach einem Timeout beim Stand von 3:7 rauften sich die Kellerämter wieder zusammen und zeigten grossen Kampfgeist. Über gute Services und ein druckvolles und mutiges Angriffsspiel fand man wieder zurück zur Spielfreude. Das Heimteam schien von der guten Leistung des Gegners beeindruckt und fand nicht zu seinem eigentlichen Leistungsvermögen. Nach 45 Minuten stand es 2:0 für die Kellerämter.

 

Nun war der Tabellenzweite aus der Innerschweiz gefordert. Trainer Blumenthal reagierte und brachte mit Attinger und Studhalter für Binz und Jordan zwei neue Akteure. Dies schien zu Beginn des Satzes jedoch nicht die erwünschte Wende zu bringen. Lunkhofen hielt das Tempo hoch und konnte sich leicht absetzen. Bei 20:20 war der Spielstand jedoch wieder ausgeglichen. Lunkhofen zeigte ein wenig Angst vor der eigenen Courage und war in den entscheidenden Momenten nun nicht mehr so zwingend. Die Folge daraus war ein nicht zwingend notwendiger Satzverlust.

 

Eine Kopie des dritten war dann der vierte Satz. Wieder war Lunkhofen das spielbestimmende Team. Man schaffte es aber wieder nicht, einen 22:19-Vorsprung über die Zeit zu retten und musste somit im Tie-Break die Entscheidung suchen.

 

Dieses Tiebreak bot dann alles was der Volleyball-Fan liebt. Lange Ballwechsel, umstrittene Entscheide der Unparteiischen, aggressives Angriffspiel, Blockaktionen und viel Emotionen. Lunkhofen war hellwach und in den wichtigen Situationen präsenter und williger als der Gegner. Die Luzerner konnte nicht mehr reagieren und musste sich nach zweistündigem harten Kampf doch etwas überraschend mit 2:3 geschlagen geben.

 

Mit diesem Sieg macht der TV Lunkhofen einen Schritt weg vom Abstiegsplatz und belegt nun den sechsten Platz.

 

 

Telegramm:

 

Volley Emmen Nord – TV Lunkhofen 2:3

 

Halle: Erlen

SR: Tschudin, De Conceicao

Zuschauer: 70

Satzresultate: 22:25 (23 Min.); 23:25 (22); 25:22 (24); 25:22 (21); 11:15 (15)

 

Emmen: Lingg, Jordan, Rüegg, Binz, Destovic, Bissig, Attinger, Stdhalter, Maron; Coach: Blumenthal

 

Lunkhofen: Perret, Binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler, Locher; Coach: Blanke, Steiner

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Start in die Rückrunde der Qualifikation

Nach dem ernüchternden Ende der Hinrunde in der NLB-Qualifikation beginnt für den TV Lunkhofen mit dem Auswärtsspiel bei Emmen Nord die Rückrunde. Im Hinspiel gab es eine unglückliche 2:3-Niederlage gegen die Luzerner, welche zu Hause ungleich stärker zu erwarten sind.

Mit der Niederlage gegen Emmen begann für den TV Lunkhofen die Saison. Man war hoffnungsvoll gestartet und kämpfte sich nach einem 0:2 Rückstand ins Tiebreak um dann doch mit leeren Händen da zu stehen. Die athletisch starken Innerschweizer zeigten in der Folge, dass der Sieg im Kelleramt kein Zufall war. Mit guten Leistungen spielte sich das Team von Coach Daniel Blumenthal auf den zweiten Platz der Tabelle. Das Team wandelte sich vom unkonstanten und unberechenbaren Team zur abgeklärt auftretenden und effizienten Equipe, was die letzten Resultate eindrucksvoll untermauern. Oft wurden die Sätze mit wenigen Punkten Differenz entschieden, was auch für den Siegeswillen und das Selbstvertrauen der Luzerner spricht.

Lunkhofen auf der anderen Seite steht so schlecht da, wie schon lange nicht mehr. Das Team, welches in den letzten Wochen durch geschäftlich- und militärbedingte Abwesenheiten nur dezimiert trainieren konnte zeigte erst einmal in dieser Saison, was wirklich in ihm steckt. Gegen Einsiedeln bekam man einen Geschmack davon, zu was man fähig wäre, wenn alles stimmt. Leider waren die Auftritte dieser Saison aber mehrheitlich durch Unkonstanz geprägt, was in der momentanen Tabellensituation widerspiegelt wird. Bei den Kellerämtern wird man jedoch den Kopf nicht in den Sand stecken, denn mit Jammern gewinnt man keine Punkte.

Einen möglichen Schritt aus der kleinen Krise könnte man bereits am nächsten Sonntag um 18.00h in Emmen tun, falls man, entgegen der Meinung von Fachleuten, auswärts beim klar zu favorisierenden Emmen Nord gewinnen könnte.

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