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Dezember 2008

In der Ruhe lag die Kraft

Lunkhofen sicherte sich mit einer abgeklärten Leistung gegen Einsiedeln einen 3:0 Erfolg und geht mit einem guten Gefühl ins neue Jahr.Nach der bitteren Niederlage aus der letzten Runde gegen den VBC Laufen waren die Akteure des TV Lunkhofen auf Wiedergutmachung aus. Man wollte diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen und mit einer guten Leistung wieder Moral für künftige Aufgaben tanken. Etwas erschwert wurde die Aufgabe durch die Tatsache, dass im Spiel kein Coach zur Verfügung stand. Captain Didier Perret musste diese Aufgabe zusätzlich auf sich nehmen.

Der Startsatz war äusserst ausgeglichen. Beide Teams lieferten sich einen harten Kampf. Den zahlreichen Zuschauern am Unteriberg wurde ein spannendes Spiel geboten. Es war der TV Lunkhofen welcher zuerst eine kleine Punkteserie erspielte und leicht in Führung ging. Die kämpferischen Einsiedler kamen jedoch wieder heran. Bei 23:23 war der Spielstand ausgeglichen, als sich ein Spieler des Heimteams eine Unsportlichkeit leistete und so dem TVL einen Satzball schenkte. Zwar konnte dieser nicht direkt verwertet werden doch wenig später war es dann soweit und Lunkhofen nahm das Geschenk doch noch an.

Die Klosterdörfler waren noch immer aufgebracht gegenüber den Unparteiischen. So waren sie im zweiten Satz nicht in der Lage ihr wahres Können aufzuzeigen. Die Kellerämter liessen sich von den unzähligen Reklamationen des Gegners nicht aus dem Konzept bringen. Routiniert nutzten sie die entstandene Unordnung beim Gegner aus und sicherten sich ohne grosse Gegenwehr auch den zweiten Satz.

Erst im dritten Satz konzentrierte sich das Heimteam dann wieder auf das Volleyballspiel. Und gleich war das Spielgeschehen wieder ausgeglichen. Beide Teams zeigten eine solide Leistung ohne dabei jedoch restlos zu überzeugen. Das Geschehen blieb bis weit in den Satz hinein ausgeglichen. Der TVL suchte nun die Entscheidung und legte alles in die Waagschale. Als Belohnung erspielte man sich einen Matchball welcher jedoch von den Einsiedlern souverän abgewehrt werden konnte. Das Heimteam kam sogar selbst zu einem Satzball. Doch Lunkhofen konterte erneut und erkämpfte sich einen weiteren Matchball. Diesen nutzte man zum erlösenden 3:0-Sieg.

Lunkhofen geht auf Position sechs in die Weihnachtspause und spielt am 10.01.2009 in der letzten Runde der Qualifikation gegen Amriswil, bevor dann mit der Abstiegsrunde die Saison so richtig lanciert wird.

Telegramm:

VBC Einsiedeln – TV Lunkhofen 0:3

Halle: TH MPS Unteriberg
Zuschauer: 120
SR: Kodraj / Scheiwiller
Satzresultate: 25:27 (20 Min.); 18:25 (22); 25:27 (25)

Einsiedeln: S. Kälin, Bischofberger, Kudzielka, R. Kälin, D. Husi, U. Kälin, Schnüriger, Castro, Ringli, Hauri, Braun; Coach, Ph. Husi

Lunkhofen: Perret, Flück, Binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler, Gabathuler

Bemerkungen: Gelbe Karte gegen Castro (1. Satz 23:23; Unsportlichkeit)

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Bitteres Ende

Der TV Lunkhofen verpasste es im Spiel gegen den VBC Laufen mit einer indiskutablen Leistung in der Schlussphase des Spiels weiter Punkte aufs Konto zu bringen. Nach der Tie-Break-Niederlage kommt es zum Zusammenschluss am Tabellenende.Beide Teams kamen nach ihren Siegen aus der letzten Meisterschaftsrunde mit gesundem Selbstvertrauen in die Partie. Dabei konnte Trainer Jürgen Liss auf Seiten der Gäste auf Routinier Sämi Straumann setzten, welcher neu zum VBC Laufen gestossen ist. André Blanke auf Seiten des TVL setzte auf seine bewährte Aufstellung aus dem Spiel vom letzten Wochenende.

Von Beginn weg entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Teams zeigten eine ansprechende Leistung im Sideout und kamen so zu Punkten. Lange blieb das Spielgeschehen ausgeglichen und es war der TV Lunkhofen, welcher sich nach der Halbzeit des Satzes leicht absetzen konnte. Diesen Vorsprung liessen sich die kompakt auftretenden Aargauer nicht mehr nehmen und gingen somit 1:0 in Führung.

Das gleiche Bild bot sich auch im zweiten Spielabschnitt. Lunkhofen blieb leicht dominant konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Die Gäste blieben dran und wurden für ihren unermüdlichen Einsatz mit dem Satzgewinn belohnt, nachdem sich die Kellerämter einige Fehler zu viel leisteten.

Angestachelt von diesem Satzverlust reagierten die Aargauer heftig. Immer wieder war es Philip Gabathuler welcher für die Kellerämter punkten konnte. Er führte sein Team zum Satzgewinn und zur damit verbundenen 2:1-Satzführung.

Danach schien aber so, als hätte man bei den Aargauern den Stecker rausgezogen. Wie ein Kartenhaus fiel das Team auseinander. Keiner der Akteure vermochte sein Team aus dieser Krise zu führen. Zu ungenau waren die Aktionen. Ganz anders die Basler. Unbeirrt spielten sie ihr Spiel weiter. Nach 90 Minuten Spielzeit musste also das Tiebreak die Entscheidung bringen.

Die Spieler des TV Lunkhofen wollten eine Reaktion auf die Schmach des vierten Satzes zeigen, waren dazu aber nicht in der Lage. Wie im Satz zuvor kam man nicht auf Touren und war über die ganze Zeit zu unpräzis. Laufen sicherte sich ohne Probleme den Sieg und rückte damit in der Tabelle bis auf zwei Punkte an den TV Lunkhofen heran. Weil auch Voléro Zürich gegen Einsiedeln siegreich war, kam es zum grossen Zusammenschluss am Tabellenende und Lunkhofen befindet sich nun mitten im Abstiegskampf.

Es gilt nun für den TV Lunkhofen im letzten Spiel vor der Weihnachtspause in Einsiedeln vom nächsten Wochenende diese bittere Niederlage aus den Köpfen zu streichen um wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren zu können.

Telegramm:

TV Lunkhofen – VBC Laufen 2:3

Halle: TH Oberlunkhofen
SR: Kodraj/Ciemiega
Zuschauer: 80
Satzresultate: 25:21 (19 Min.); 22:25 (22); 25:16 (19); 15:25 (19); 9:15 (11)

Lunkhofen: Perret, Flück, binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler, Gabathuler; Coach: Blanke

Laufen: Bell, Fritschi, Straumann, Cueni Z., Imark, Degen, Schmieman, Hidber, Cueni B.; Coach: Liss

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Letztes NLB-Heimspiel 2008

Nach der kämpferischen Leistung und dem Tiebreakerfolg in der letzten Partie vom letzten Wochenende gegen Volero Zürich steht für den TV Lunkhofen am Samstag (18.00h TH Oberlunkhofen) die Begegnung gegen den Tabellenletzten VBC Laufen auf dem Programm.Der VBC Laufen ist gut in Form. Nach sieben Niederlagen zu Beginn der Saison scheint das Team immer besser in Fahrt zu kommen. Zuletzt feierte die Equipe um Trainer Jürgen Liss zwei Siege in Folge. Es wird sicherlich ein anderes Spiel werden, als in der Vorrunde. Damals waren beide Teams in einem mentalen Tief. Das Spiel war geprägt von grosser Nervosität und der Angst zu siegen. Diese haben beide Teams mittlerweile abgelegt und so kann eine enge und interessante Partie erwartet werden.

Die Basler stehen zwar noch immer mit der roten Laterne da, haben den Rückstand auf die Konkurrenz aber verringern können. Das Kader der Basler besteht vorwiegend aus jungen, athletisch starken Spielern aus der eigenen Jugend. Komplettiert wird das Team von den erfahrenen Dominik Imark und Oliver Bell. So feierte der Verein seine grössten Erfolge in den letzten Jahren auch im Jugend- und Juniorenbereich. Die kontinuierliche Arbeit wurde dann Ende der letzten Saison mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die NLB belohnt.

Lunkhofen auf der anderen Seite ist in der NLB-Ostgruppe bereits einige Jahre vertreten und muss momentan eine schwierige Zeit durchstehen. Sportlich gesehen steht man so schlecht da wie noch nie in der zweithöchsten Liga der Schweiz. Nebst der mentalen Problematik, fanden die Kellerämter unter der Woche nicht optimale Bedingungen vor, um sich auf die Partie gegen Laufen ideal vorbereiten zu können. Der Hallenbelegungsplan in Lunkhofen machte einen geregelten Trainingsbetrieb unmöglich. Daneben fehlten Captain Didier Perret verletzungsbedingt und Mittelangreifer Michael Dähler, welcher im Militär weilt.

Dennoch versuchte man sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen um sich aller Wirren zum Trotz gleichwohl von einer guten Seite präsentieren zu können.

Der TVL will weiter siegen um bereits jetzt Punkte für die Abstiegsrunde herauszuspielen. Es wird wichtig sein, von Anfang an konzentriert und engagiert zu werke zu gehen. Nur so kann es den Kellerämtern gelingen den sich in einem Hoch befindenden Gegner in Verlegenheit zu bringen.

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Wendung im letzten Moment

Lunkhofen wehrte zwei Matchbälle ab und gewann gegen den Tabellennachbarn Voléro Zürich nach grossem Kampf mit 3:2.

Das Spiel begann nicht so, wie sich das der Kellerämter Coach André Blanke vorgestellt hatte. Bereits beim Stand von 4:7 sah er sich gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen. Zu wenig engagiert agierte sein Team. Doch nach diesem Timeout schienen die Kellerämter langsam aufzublühen. Mit guten Netzaktionen erkämpfte man sich die Führung zurück und rettete diese über die Distanz. Mit dem Gewinn des Startsatzes legte man eine gute Basis, auf welche man aufbauen wollte.

Doch damit hatte man die Rechnung ohne den Gegner aus Zürich gemacht. Voléro steckte nicht auf und so entwickelte sich ein spannendes und kampfbetontes Spiel. Der zweite Spielabschnitt war ein Sinnbild der Partie. Die Führung wechselte hin und her. Gute Sideouts wechselten sich mit leichten Fehlern ab. Beide Teams konnten in dieser Phase nicht restlos überzeugen. Lunkhofen führte zwar mit 20:18, musste danach dem Gegner aber sechs Punkte in Folge zugestehen, was mit dem Verlust des zweiten Satzes gleichkam.

Das Bild änderte sich auch im dritten Satz nicht. Lunkhofen spielte zu wenig zwingend und konnte die Gäste aus Zürich nicht am Spielaufbau hindern. Diese nutzten das gnadenlos aus und so sah sich der TVL einmal mehr in dieser Saison mit einem Rückstand konfrontiert.

Nun schienen die Zürcher die Oberhand zu gewinnen. Schnell setzte sich Voléro mit vier Punkten ab und verwaltete den Vorsprung über weite Strecken des Satzes souverän. Bei Lunkhofen schien der Widerstand gebrochen. Doch das Team von André Blanke raffte sich noch einmal zusammen.

Dennoch sah man sich beim Stand von 22:24 mit zwei Matchbällen des Gegners konfrontiert. Mit der nötigen Entschlossenheit und etwas Wettkampfglück konnten diese aber abgewehrt werden. Lunkhofen zwang das Momentum auf die eigene Seite zurück und rettete sich zur Überraschung aller ins Tiebreak.

Es schien als wäre der TVL zu neuem Leben erweckt. Gute Services von Michael Bucher und eine starke Blockarbeit ermöglichten eine 5:0-Führung. Wer jedoch an eine Vorentscheidung gedacht hatte sah sich kurz darauf getäuscht. Voléro kämpfte sich wieder heran und ging seinerseits bei 11:10 erstmals in Führung. Nun war Kampf pur angesagt. Didier Perret und Reto Binkert sorgten mit ihren Blockpunkten für die Vorentscheidung. Schliesslich war es dem in der Schlussphase alles überragenden Philip Gabathuler vorbehalten mit einem letzten Angriffsball für die Entscheidung zu sorgen. Ein denkwürdiges Spiel ging zu Ende.

 

Telegramm:

TV Lunkhofen – VBC Voléro Zürich 3:2

Halle: TH Oberlunkhofen
SR: M. Gründel, / M. Becker
Zuschauer: 80
Satzresultate: 25:23 (18 Min.); 23:25 (23); 21:25 (20); 27:25 (24); 15:13 (16)

Lunkhofen: Perret, Flück, Binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler, Gabathuler; Coach: Blanke

Voléro: Hofer, Bühler, Müller, Kunz, Lehner, Kobel, Sturzenegger, Girschik, Busin, Rhyner, Catschegn; Coach: Schreier

Bemerkungen: Lunkhofen ohne Locher (verletzt) und Steiner (Ausland)

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Nur ein Sieg zählt

Die Partie gegen das ebenfalls abstiegsgefährdete Voléro Zürich (Sa. 06.12.2008, 18.00h Turnhalle Oberlunkhofen) ist für das Fanionteam des TV Lunkhofen von eminenter Wichtigkeit. Mit einer guten Leistung will man wieder Moral tanken und sich einen Vorsprung für die Abstiegsrunde erspielen.Damit muss man sich gegenüber der am letzten Wochenende im Derby gezeigten Leistung um einiges steigern. Im Spiel gegen den Kantonsrivalen fehlte es beim Kellerämter Traditionsverein an allen Ecken und Enden. Keiner der Akteure erreichte seine Normalform. Man wurde phasenweise beinahe vorgeführt. Erst gegen Ende des Spiels zeigten die Kellerämter eine kleine Leistungssteigerung. Und genau an diesem Punkt gilt es für den TV Lunkhofen anzuschliessen.

Erstmals wird der TV Lunkhofen in dieser Saison in einem Heimspiel auf die Dienste von Beachvolleyballer Philip Gabathuler zählen können, welcher in seinen „Ferien” dem Team seine Unterstützung zugesichert hat. Doch auch mit dieser Verstärkung wird es für den TV Lunkhofen in dieser Saison nicht einfacher werden.

Der Gegner Voléro Zürich bot in den letzten Wochen auch unterschiedliche Leistungen. Dem Sieg auswärts bei Smash 05 liess das Team von Trainer Jürgen Schreier eine Heimniederlage gegen Schlusslicht Laufen folgen. Dem jungen Team, welches auf seinen verletzten Leistungsträger Marcel Gölz verzichten muss, fehlt es wie dem TV Lunkhofen an der nötigen Kostanz. Die spielerische Qualität ist ohne jeden Zweifel ebenfalls vorhanden.

Eine Prognose über den Ausgang zu geben ist schwierig. Beide Teams stehen stark unter Druck und wollen mit einem Sieg positive Energie vor der Weihnachtspause sammeln. Ein spannendes Spiel darf erwartet werden.

H1

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