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Januar 2009

Ein Sieg ist Pflicht

Nach dem Sieg vom letzten Wochenende gegen den VBC Galina Schaan steht für den TV Lunkhofen am nächsten Sonntag 01.02.2009 um 16.00h in Oberlunkhofen ein Vierpunktespiel auf dem Programm. Die Kellerämter empfangen Schlusslicht Laufen.Der VBC Laufen steht als Aufsteiger momentan auf dem letzten Tabellenplatz der Abstiegsrunde. Das Team um Trainer Alain Stopnicer ist mit zwei Niederlagen in die entscheidende Phase der Saison gestartet und steht mit dem Rücken zur Wand. Das Team, welches sich mehrheitlich aus Spielern der eigenen Jugend zusammenstellt, ist jedoch um einiges stärker, als es die Resultate der nahen Vergangenheit glauben lassen. Mit der Verpflichtung von Routinier Sämi Straumann haben die Basler zudem einiges an Substanz hinzugewonnen und haben so weitere Alternativen im Angriffsspiel.

Gegen die Basler hat der TV Lunkhofen eine durchzogene Bilanz. Dem umkämpften 3:1 Auswärtssieg folgte eine in der Qualifikation eine 2:3-Heimniederlage. Man ist also gewarnt und wird den Gegner nicht unterschätzen.

Lunkhofen hat in der Partie gegen Schaan gezeigt, zu was man fähig ist, wenn alle Spieler ihr Leistungsniveau erreichen und während des Spiels auch halten können. Mit viel Kampf und einer guten Einstellung erspielten sich die Kellerämter zwei Punkte und tankten Moral für die weiteren Aufgaben. Und diese Moral ist gerade im Abstiegskampf enorm wichtig. Ein Sieg für den TV Lunkhofen ist Pflicht, will man nicht ins Hintertreffen geraten. In der Tabelle steht man zwar auf Position drei, nach Verlustpunkten liegen die Kellerämter jedoch auf einem Abstiegsplatz. Lunkhofen wir also alles in seiner Macht stehende versuchen um zwei weitere Punkte gegen den Abstieg auf sein Konto zu bringen und den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf weiter auf Schlagdistanz zu halten.

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Lunkhofen zeigt die Zähne

Nach dem resultatmässig missglückten Start in die Abstiegsrunde behielt der TV Lunkhofen im Duell mit dem VBC Galina Schaan das bessere Ende für sich und tankte mit dem hart erkämpften 3:1-Heimerfolg Selbstvertrauen für den Kampf gegen den Abstieg.Lunkhofen zeigte bereits letzte Woche einen Aufwärtstrend, konnte aber nicht reüssieren. Gegen die Liechtensteiner aus Schaan wollten es die Akteure aus dem Kelleramt besser machen. Dieser Wille war von Beginn weg spürbar. Lunkhofen begann konzentriert und agierte druckvoll. Der Gegner liess sich davon aber nicht beirren und zeigte seinerseits, dass es nicht umsonst das zu favorisierende Team war. Die Fürstenländer waren konstanter und zogen so unmerklich leicht davon. Lunkhofen blieb dran, brachte aber die Verteidigung des Gegners, um den starken Libero Maximilian von Deichmann, zu wenig in Bedrängnis. Der eingehandelte Rückstand war eine zu grosse Hypothek und der erste Satz ging an Galina.

Die Reaktion Lunkhofens auf diesen Satzverlust war heftig. Der Glaube an eine Wende war den Spielern anzumerken. Da sich Galina zu Beginn des Satzes zudem einige unnötige Fehler leistete, zogen die Aargauer davon. Auch diverse Spielerwechsel auf Seiten der Liechtensteiner brachten keine Wende. Lunkhofen zog durch und blieb im zweiten Satz ungefährdet.

Nun war auf Seiten des Heimteams die Bestätigung dieser Leistung aus Satz Zwei gefragt. Die Gegenwehr des VBC Galina war nun heftiger. Es entwickelte sich eine äusserst spannende und phasenweise auch hochkarätige Partie. Die Teams schenkten sich nichts. Beim Stand vom 19:18 gelang es dem TVL mit starken Verteidigungsaktionen und drei wichtigen Angriffspunkten von Michael Herger in Folge, eine Vorentscheidung herbeizuführen. Galina vermochte nicht mehr zu reagieren und Lunkhofen sicherte sich die 2:1 Satzführung.

Nun galt es für die Kellerämter den Druck auf den Gegner aufrecht zu erhalten und die Entscheidung zu suchen. Dass dies nicht ganz einfach werden würde zeigte der Beginn des vierten Spielabschnittes. Lunkhofen patzte im Angriff und sah sich mit einem Dreipunkterückstand konfrontiert. Mit viel Willen und grossem Kampf glichen die Kellerämter das Score bei 20:20 aber wieder aus. Das Spiel verkam zur Nervensache. Das Momentum schien aber auf Seiten der Lunkis zu sein. Mutig und mit vollem Risiko zogen die Angreifer ihre Schläge durch und liessen den verteidigungsstraken Liechtensteinern keine Abwehrmöglichkeiten. Nach 77 Minuten verwerteten der TV Lunkhofen den ersten Matchball und sicherte sich so zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Telegramm:

TV Lunkhofen – VBC Galina Schaan 3:1

Halle: TH Oberlunkhofen
SR: Maciej / Budinsky
Zuachauer: 60
Satzresultate: 22.25 (18 Min.); 25:15 (20); 25:20 (19); 25:22 (20)

Lunkhofen: Perret, Binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler, Flück; Coach: Hofer/Gabathuler

Galina: Hohl, von Deichmann, Gahr, Frick, Schmit, Sanchez, M. Wachter, Bleiker, B. Wachter, Zvokelj; Coach: Wecke

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Dem Abstiegsgespenst die Stirn bieten

Nach der Niederlage vom letzten Wochenende gegen den VBC Einsiedeln geht es für den TV Lunkhofen in der Partie gegen den Leader Galina Schaan bereits um sehr viel. Will man den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten, sind Siege in den nächsten Partien unverzichtbar. Ob dies gelingen wird, zeigt sich am Samstag 24.01.2009 ab 15.30h in der Turnhalle Oberlunkhofen.Das letzte Spiel hat gezeigt, dass die Moral im Team weiter gut ist. Immer wieder gab es gute Abschnitte im Spiel der Kellerämter doch in einigen Aktionen fehlte jedoch die letzte Konsequenz und man vermisste die tiefe Ersatzbank der letzten Jahre. Die Trainings unter der Woche haben aber auch gezeigt, dass die Motivation stimmt und man das Ziel Ligaerhalt beim TV Lunkhofen ernst nimmt.

In schwierigen Phasen erhöht sich auch der Druck auf das Team und das Selbstvertrauen schwindet. Da sind routinierte und kämpferisch starke Spieler wie etwa Captain Didier Perret besonders wichtig für ein Team. Perret, welcher nach dem Ausscheiden von Arto Steiner die Funktion des Trainers übernommen hat, gibt sich vor der Partie gegen Galina dann auch kämpferisch. “Wenn wir an uns glauben und unser spielerisches Potential abrufen können, ist auch ein Sieg gegen Galina im Bereich des Möglichen.” Dass diese Einschätzung des Captains nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt auch das Resultat aus der Qualifikation. Der TV Lunkhofen verlor in einem spannenden und ausgeglichenen Spiel nur knapp mit 2:3. Ausserdem ist das Team dem treuen Heimpublikum eine Reaktion für den Auftritt im letzten Heimspiel gegen Amriswil schuldig.

Galina auf der anderen Seite hat keine derartigen Probleme. Nur auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber Emmen und Laufenburg sind die Liechtensteiner doch etwas überraschend in die Abstiegsrunde relegiert worden. Viele hätten das Team um Spielertrainer Ralf Petzold in der Finalrunde erwartet. Daraus wurde jedoch nach der 0:3-Niederlage in Laufenburg nichts.

Die Ausgangslage für die Fürstenländer ist aber im Vergleich zu derjenigen der Kellerämter komfortabel und auch vom Leistungsvermögen her sollte der Abstiegskampf für Galina kein Thema werden. Lunkhofen möchte das Abstiegsgespenst mit einem Sieg ebenfalls etwas verscheuchen. Mit dieser Ausgangslage ist ein spannendes und umkämpftes Spiel zu erwarten, in dem beide Teams den Sieg um jeden Preis anstreben werden.

 

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Der Mangel an Konstanz

Lunkhofen startet mit Niederlage in die AbstiegsrundeLunkhofen war gewillt, sich im Vergleich zum letzten Auftritt gegen Amriswil in der beginnenden Abstiegsrunde wieder in einem besseren Licht zu präsentieren. Gegen Einsiedeln gelang dies phasenweise sehr gut. Leider mussten sich die Kellerämter in einem beinahe zwei Stunden dauernden Abnützungskampf letztendlich mit 2:3 geschlagen geben.

Das Spiel begann gut für die Kellerämter. Es war dem Team anzumerken, dass es hoch motiviert und engagiert in die Partie stieg. Die Konzentration war hoch und kleine Ungenauigkeiten konnten mit grossem Kampfgeist ausgeglichen werden. Einsiedeln hielt dagegen und so entwickelte sich eine spannende Partie. Eine starke Verteidigung hielt die Innerschweizer im Spiel, doch Lunkhofen zeigte viel Geduld. Mal für Mal griffen die Aargauer mutig an und machten so den Unterschied aus.

Nach dem gewonnen Startsatz war dann die Konzentration etwas gebrochen und es schlichen sich einfache Fehler ins Spiel des TVL ein. Doch wieder stimmte die Einstellung und es gelang unter grosser Kraftanstrengung die Punktedifferenz auszugleichen. Die Leistungsschwankungen auf Seiten der Kellerämter wurden aber immer grösser und der Kader liess keine Auswechslungen zu um diesen Negativtrend aufhalten zu können. Zwar hielten sich die Kellerämter lange auf Schlagdistanz konnten aber den kleinen Rückstand auf Einsiedeln nicht mehr wettmachen. Der Satzausgleich war Tatsache geworden.

Der dritte Spielabschnitt schien lange Zeit auf Messers Schneide zu stehen. Einsiedeln steigerte sich vor allem im Blockspiel und setzte so die Angreifer der Kellerämter zusehends unter Druck. Diese zeigten Nerven und scheiterten einige Male zu oft am Block oder an sich selbst. So blieb der TVL in diesem Satz ohne Chance und stand nun mit dem Rücken zur Wand. In dieser Situation zeigte das Team, welches von Philip Gabathuler gecoacht wurde, sehr viel Moral. Man gab nicht auf. Es ging noch einmal ein Ruck durchs Team. Lunkhofen zeigte sich auf einmal total verändert. Einsiedeln war völlig von der Rolle. Das heissblütige Publikum der Innerschweizer versuchte vermehrt mit für volleyballverhältisse ungewohnten Methoden Einfluss auf das Spiel und den Schiedsrichter zu nehmen und brachte so noch mehr Hitze ins Spiel. Lunkhofen liess sich davon aber nicht beirren und kämpfte sich ins Tiebreak.

Im Entscheidungssatz hatte Einsiedeln den besseren Start. Lunkhofen agierte etwas nervös und schenkte mit drei einfachen Fehlern die Führung. Es passte aber zum Spielverlauf, dass sich die Kellerämter wieder zurückkämpften. Bei 9:9 war das Score wieder ausgeglichen. Da die Klosterdörfler in der Folge aber die Eigenfehlerquote wieder tiefer halten konnten, gingen sie schlussendlich doch noch als Sieger vom Platz.

Für Lunkhofen geht es nun darum, in den folgenden Partien die Konstanz zu verbessern und so doch noch dem drohenden Abstieg zu entgehen. Die Situation ist schwierig doch verloren ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts.

 

Telegramm:

VBC Einsiedeln – TV Lunkhofen 3:2

Halle: Brüel
SR: De Conceicao/Bruderer
Zuschauer: 50
Satzresultate: 22:25 (22 Min.); 25:23 (22); 25:20 (21); 22:25 (24); 15:12 (15)

Einsiedeln: R. Kälin, Schnüriger, Bischofberger, Kudzielka, D. Husi, U. Kälin, Castro, Ringli, S. Kälin, Braun, Hauri; Coach: P. Husi

Lunkhofen: Perret, Flück, Binkert, Nadig, Heger, Bucher, Dähler; Coach: Gabathuler

Bemerkungen: Gelbe Karte gegen die Bank von Einsiedeln (4. Satz/Unsportlichkeit)

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Niederlage zum Abschluss der Qualifikation

Im letzten Spiel der Qualifikation vermochte der TV Lunkhofen nicht zu überzeugen und musste sich dem Qualifikationssieger TV Amriswil klar geschlagen geben.Lunkhofen, welches mit nur sieben Akteuren im Heimspiel gegen den Leader Amriswil anzutreten hatte, wollte an die gute Leistung vor der Weihnachtspause anschliessen und dem Favoriten Paroli bieten. Dies gelang im ersten Satz jedoch nicht wunschgemäss. Zwar kam man zu Beginn des Satzes zu Punkten, konnte aber den gut eingestellten Thurgauern in der Folge nichts entgegen halten. Zu souverän waren die Gäste und zu wenig präzis das Spiel der Aargauer. Jede Aktion war zu schwach um auf diesem Niveau einen Blumentopf gewinnen zu können. Dementsprechend klar viel auch das Verdikt im ersten Satz aus. Lunkhofen war chancenlos.

In den zweiten Satz startete das Heimteam dann besser. Die Annahme war etwas stabiler und auch im Angriff vermochten die Kellerämter vermehrt zu punkten. Doch die Konstanz war weiterhin das grösste Problem. Den gelungenen Aktionen standen immer wieder einfache Fehler gegenüber, welche vom Gegner gnadenlos ausgenutzt wurden. Es war keineswegs so, dass Amriswil bedingungslos zu überzeugen wusste doch sie verstanden es ihre spielerische Überlegenheit gnadenlos auszunutzen. Lunkhofen vermochte sich nicht zu steigern und musste so auch den zweiten Satz abgeben.

Fasst identisch war dann das Bild im dritten Spielabschnitt. Didier Perret, welcher als Spielertrainer agierte, rüttelte sein Team nochmals auf und schien wieder zu Beginn des Satzes damit Erfolg zu haben. Wieder gelang es den Aargauern zu Beginn des Satzes mit dem Gegner mitzuhalten. Doch ähnlich wie im Spielabschnitt zuvor kam ein Einbruch. Die Präzision ging verloren und die Eigenfehler häuften sich. Man war nicht in der Lage eine Top-Leistung die es zweifellos gebraucht hätte abzurufen um die Amriswiler fordern zu können.

Leistungsgerecht entschieden die Thurgauer nach knapp einer Stunde mit dem ersten Matchball die Partie, in welcher der TV Lunkhofen nie an sein Leistungsvermögen heran kam, für sich.

Nun beginnt für die Kellerämter die entscheidende Phase der Saison. In der Abstiegsrunde kämpft man um den Ligaerhalt und muss sich gewaltig steigern um in der NLB zu verbleiben. Wie das Programm aussieht, wird sich anfangs nächste Woche zeigen, wenn der Spielplan fixiert wird.
Telegramm:

TV Lunkhofen – TV Amriswil II 0:3

Halle: TH Oberlunkhofen
SR. Wyler, Fischbacher
Zuschauer: 80
Satzresultate: 12:25 (13 Min.); 17:25 (18); 17:25 (21)

Lunkhofen: Perret, Flück, Binkert, Nadig, Herger, Bucher, Dähler

Amriswil: Zeller, Gscheidle, Storm, Hohl, Krapf, Zürcher, Lumbreras, Schläpfer, Kroch, Tschumi, Roduner

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