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Dezember 2009

H1 – Die entscheidende Phase der Qualifikation beginnt

Am kommenden Wochenende stehen für den TV Lunkhofen gleich zwei Partien auf dem Programm. Bei den Auswärtsspielen in Kloten gegen Züri Unterland und in Amriswil geht es für den TV Lunkhofen um Sein oder Nichtsein. Mit zwei Siegen könnte man sich eine ausgezeichnete Ausgangslage für das mögliche Erreichen der Finalrunde schaffen. Sollte man als Verlierer vom Platz gehen, so würde man im Mittelfeld der Tabelle untergehen. Die NLB-Ostgruppe ist sehr ausgeglichen. Während Galina Schaan und Amriswil wohl die Finalrunde erreichen werden, kämpfen mit Lunkhofen, Züri Unterland, Appenzell und Andwil gleich vier Teams um den dritten Platz hinter den beiden Topteams der Liga. Umso wichtiger sind Punkte in den Direktduellen.

In einem solchen Duell treffen die Kellerämter am Samstag auf den starken Aufsteiger Züri Unterland. Die Zürcher, gegen welche der TV Lunkhofen das Hinspiel mit 1:3 verloren hat, verfügen über ein junges und talentiertes Team. Sie zeigen aber auch alle Attribute einer Mannschaft welche über wenig Erfahrung auf nationaler Ebene verfügt. So sind die Resultate des Teams sehr unterschiedlich. Dennoch hat das Team von Coach Ernst Rüdisüli das Potential um in die Finalrunde vorstossen zu können. Lunkhofen wird sich im Vergleich zum Hinspiel steigern müssen, wenn man in diesem “Finalspiel” um den Einzug in die Finalrunde siegreich sein möchte. Spielbeginn zu dieser für beide Teams kapitalen Partie ist am Samstag 12.12.2009 um 15.30h in der Ruebisbach-Halle in Kloten.

Gut 24 Stunden nach der Partie gegen Züri Unterland steht für den TV Lunkhofen am Sonntag um 16.00h das Nachtragsspiel in Amriswil auf dem Programm. Die Thurgauer, gegen welche Lunkhofen bereits letztes Wochenende antrat, sind genau das Gegenteil der Zürcher. Denn spricht man in der NLB-Ostgruppe von Erfahrung, so spricht man vom TV Amriswil. Dies zeigte sich auch letzten Samstag. Amriswil war das beständigere Team und siegte souverän mit 3:0 gegen den TVL. Lunkhofen brennt auf eine Revanche und möchte im Rückspiel zeigen, dass das Resultat im Hinspiel zu deutlich ausgefallen ist. Dazu benötigt man aber mehr Konstanz. Dies sieht auch Trainer Christian Kron so. “Wir haben gut gespielt und müssen uns nur den Vorwurf machen, dass wir in den entscheidenden Momenten zu wenig kaltblütig agiert haben. Dies müssen wir noch ändern um am Schluss auch solche Partien erfolgreicher gestallten zu können.”

H1

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Starkes Junioren B

Am vergangenen Sonntag traten die Lunki B Junioren vor heimischer Kulisse zu ihrem zweiten Saisonturnier an. Man hatte sich grosse Ziele gesteckt und wollte unbedingt gegen Smash 05 gewinnen, welches die letzen 3 Jahre sämtliche Partien für sich entscheiden konnte. Die ersten beiden Gegner hiessen Mellingen und Sursee. Nachdem man diese beiden Teams bereits am Turnier in Seon gesehen hatte, wusste man, dass beide Lunki nicht in Bedrängnis bringen können. Sehr souverän und in Rekordzeit erledigten die Lunki Jungs diese beiden Aufgaben.

Um Punkt 12 Uhr kam es dann zum Showdown gegen Smash. Beide Teams starteten hoch konzentriert in die Partie. Den Lunki Jungs merke man den Willen, den ersten Sieg gegen Smash Wirklichkeit werden zu lassen, von Beginn weg an. Mit Starken Services und präzisem Annahme-Angriffsspiel lag man schnell einige Punkte in Führung. Es folgten spektakuläre Angriffs- und Verteidigungsaktionen auf beiden Seiten. Lunki war aber stehts am Drücker und konnte den Vorsprung bis zum Satzende kontinuierlich ausbauen.

Im zweiten Satz unterliefen Lunki vermehrt Servicefehler und Smash glänze immer wieder in der Defense. So geriet Lunki bis zur Satzmitte mit 6 Punkten in Rückstand. Nach dem Timeout begann eine spektakuläre Aufholjagd wobei nun auch Lunki in der Verteidigung zu überzeugen wusste. Im Endeffekt reichte es aber nicht ganz und man gab den Satz 24:26 an Smash ab.

Im Entscheidungssatz unterliefen Smash dann zu viele Unpräzisheiten in der Annahme sowie immer wieder unerzwungene Angriffsfehler. Lunki hingegen zog sein Spiel durch und brachte den letzen Satz problemlos ins Trokene.

Am nächsten Turnier im Januar wird es nun darum gehen, diesen Siege gegen Smash zu bestätigen. Hop Lunki.

HJ
HJB
Nachwuchs

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H1 – Niederlage gegen ein starkes Amriswil

Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des TV Amriswil musste sich Lunki trotz grosser kämpferischer Leistung mit 3:0 geschlagen geben. Zu konstant war das Spiel der Thurgauer. In der Tabelle konnte sich Amriswil mit diesem Sieg etwas Luft verschaffen, dahinter kam es aufgrund der Niederlage von Züri Unterland erneut zu einem Zusammenschluss.

Nach der durchzogenen Leistung vom letzten Wochenende beim Leader Galina war Lunkhofen gewillt, vor heimischer Kulisse gegen den altbekannten Rivalen aus Amriswil eine bessere Leistung abzuliefern. Dem Team war anzumerken, dass es sich für die Partie viel vorgenommen hatte. Vielversprechend war denn auch der Beginn in die Partie mit einem Service-Ass von Mittelangreifer Patrick Nadig. In der Folge boten sich die beiden Teams einen attraktiven Schlagabtausch. Lunkhofen brillierte zwar phasenweise mit schönen Defence-Aktionen, musste jedoch permanent einem kleinen Rückstand hinterhereilen. Die routinierten Spieler aus Amriswil liessen am Schluss nichts mehr anbrennen und sicherten sich den Startsatz mit 25:21.

Im zweiten Spielabschnitt gelang es Lunkhofen erneut, gegen die Angriffpower von Amriswil dagegenzuhalten. Insbesondere im Service überzeugte das Team mit einer starken Leistung. Nun war es Amriswil, welches einen kleinen Rückstand aufzuholen hatte. Beim Stand von 20:20 legte Amriswil einen Zwischenspurt ein, der für den Gewinn des 2. Satzes ausreichte.

Nie aufgegeben

Beim Start in den dritten Satz schienen Lunkhofens Akteure noch etwas dem verlorenen zweiten Durchgang nachzutrauern. Die Rechnung folgte prompt, und Coach Christian Kron sah sich beim Stand von 2:8 gezwungen, sein erstes Timeout zu nehmen. Die Spieler besannen sich danach wieder auf ihre Stärken und kämpften sich durch starke Block-Defence-Aktionen wieder heran. Kaum war aber der Anschluss wieder geschafft, sorgte der ehemalige Beachvolleyballer Marcel Gscheidle mit guten Services dafür, dass sich Amriswil wieder etwas abzusetzen vermochte. Beim Stand von 24:20 hatte Amriswil 4 Matchbälle. Den ersten wehrte Lunkhofen mit einem sicheren Side-Out ab. Danach konnten noch 2 weitere Matchbälle abgewehrt werden, bevor sich Amriswils Passeur Lumbreares in einem Druckduell durchsetzen und so seiner Mannschaft den Sieg sichern konnte.

Mit Amriswil hatte sich in diesem Spiel die Routine und individuelle Klasse von Spielern wie Gscheidle oder Diagonalangreifer Boris Zeller durchgesetzt. Lunkhofen bezahlte etwas Lehrgeld, hat jedoch gezeigt, welche kämpferischen Fähigkeiten in der Mannschaft stecken. Es gilt nun, die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage zu ziehen. Gelegenheit für eine Revanche bietet sich bereits am nächsten Wochenende. Nachdem Lunki am Samstag gegen Züri Unterland antritt, steht bereits am Sonntag das Auswärtsspiel gegen Amriswil an.

Telegramm:

TV Lunkhofen – TV Amriswil II 0:3

Halle: Turnhalle Oberlunkhofen

SR: Sikanjic / Gründel

Zuschauer: 80

Satzresultate: 25:21 (21 Min.); 25:22 (21); 25:23 (22)

Lunkhofen: Perret, Flück, Binkert, Se. Hagenbuch, Si. Hagenbuch, Herger, Kunz, Wyler, Nadig; Coach: Kron

Amriswil: Zeller, Strohm, Krapf, Zürcher, Lumbreras, Kriech, Hohl, Wetzel, Gscheidle; Coach: Gscheidle

Bemerkungen: Lunkhofen ohne Dähler (rekonvaleszent)

H1

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H1 – Auf den Leader folgt der Titelverteidiger

Lunkhofen empfängt den TV Amriswil II

Nach der bitteren und schmerzhaften Niederlage von letzter Woche gegen den Leader Galina Schaan steht für den TV Lunkhofen bereits der nächste schwere Brocken auf dem Programm. Man empfängt am Samstag 05.12.2009 um 18.00h in der Turnhalle Oberlunkhofen den letztjärigen NLB-Meister aus Amriswil.

Die Thurgauer verfügen über ein hervorragendes Team. Die erfahrenen Akteure um Spielertrainer und Beachvolleyballer Marcel Gscheidle haben jahrelange Nationalliga-Erfahrung vorzuweisen. Teamstützen wie der unverwüstliche Boris Zeller oder Passeur Patric Lumbreras gehören sicherlich zum Besten was die NLB zu bieten hat. Daneben bringen die Ostschweizer aber auch immer wieder exzellente junge Spieler hervor, welche mit viel Spielpraxis in der zweiten Mannschaft auf das Abenteuer NLA vorbereitet werden. Wenn es um die Vergabe der Finalrundenplätze geht, so ist Amriswil sicherlich immer ein Favorit dafür.

Lunkhofen zeigte letzte Woche beim Auftritt in Schaan keine Glanzleistung. Viele Eigenfehler verhinderten ein besseres Resultat. Was positiv stimmt ist die Tatsache, dass bis auf Michael Dähler alle Spieler wieder einsatzbereit sind. Dennoch dürfte es schwierig werden, gegen den starken Gegner zu Punkten zu kommen. Es bedarf einer deutlichen Leistungssteigerung. Trainer Kron zeigt sich aber zuversichtlich. “Die Umstellungen im Team spielen sich langsam ein. Die Spieler beginnen, sich mit den neuen Rollen zu identifizieren. Zudem ist die Last im Angriff auf viele Schultern verteilt, was den Druck auf den einzelnen Spieler reduziert.”

Die Kellerämter spielten bis jetzt eine ansprechende Saison. Es gilt nun, aus den erzielten Resultaten die Stärke zu gewinnen um auch in den schwierigen Spielen gegen die Grossen der Liga bestehen zu können. Und mit einem Exploit ist dann vielleicht sogar eine Qualifikation für die Finalrunde in Reichweite. “Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und sicher nicht den Fehler begehen, uns auf dem Erreichten auszuruhen. Mit viel Kampfgeist und Siegeswillen wollen wir den Gegnern entgegentreten” zeigt sich auch Mittelangreifer Reto Binkert bereit.

H1

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