Hall of Fame
Etienne Hagenbuch
Libero
Seine Volleyball-Karriere begann beim TV Lunkhofen, als er mit sieben Jahren seinen ersten Ball übers Netz schlug. Aus der Leidenschaft wurde eine Profikarriere: Erste NLA-Erfahrungen sammelte er bei Volley Schönenwerd, bevor es ihn während des Wirtschaftsstudiums nach Kanada zog, wo er für die University of Saskatchewan spielte. Zurück in der Schweiz kämpfte er zwei Jahre mit Biogas Volley Näfels in der NLA und wurde 2021/22 Schweizermeister. Mit 19 debütierte er als Libero in der Nationalmannschaft und bestritt 48 Länderspiele.
Nach der aktiven Karriere blieb er dem Sport treu: Als Assistant Coach führte er ein kanadisches College zum Double aus Provincial und National Championship. Heute arbeitet er im National Excellence Program in Vancouver mit Kanadas Nachwuchs und mit den Ace Volley Camps auch mit der nächsten Generation Schweizer Volleyballer.
Tim Köpfli
Aussen
Tim entdeckte seine Leidenschaft für Volleyball mit zehn Jahren bei den «Minis» des TV Lunkhofen. Zwei Jahre später schaffte er den Sprung in die SAR-Auswahl des Kantons Aargau und 2010 in die Schweizer Jugendnati 95+, für die er drei Jahre spielte. Dabei profitierte er von der Nachwuchsförderung unter Tobias Bucher beim TVL und besuchte die Sport-Kantonsschule Aarau.
2013 gelang ihm der Aufstieg in die NLB-Mannschaft des TV Lunkhofen, gefolgt von weiteren NLB-Stationen bei Olten, Kanti Baden und Schönenwerd. 2018 schaffte er den Sprung in die NLA zu Volley Luzern. Während vier Saisons etablierte er sich dort als Stammspieler und gewann unter anderem den Mobiliar Supercup, bei dem er als MVP ausgezeichnet wurde. Bereits nach seiner ersten NLA-Saison debütierte Tim in der Schweizer A-Nationalmannschaft, die er fünf Jahre lang vertrat.
2022, nach seinem Bachelorabschluss an der Uni Luzern, wagte Tim den Schritt zum Profivolleyball und wechselte zu Cuneo Volley nach Italien. Es folgten Engagements beim VC Bitterfeld-Wolfen in der deutschen 1. Bundesliga und, nach einer verletzungsbedingten Saison, bei den Barock Volleys Ludwigsburg, mit denen er den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Dort spielt er noch heute als wichtige Stütze der Mannschaft.
Peer Harksen
Passeur
Der «Schokoschnippo» begann seine Karriere beim TV Lunkhofen und fand über LK Zug und Volley Luzern den Weg an die Schweizer Volleyballspitze. Seit 2017 steht er für die Nationalmannschaft auf dem Feld und bestritt bereits über 40 Länderspiele. Auf Vereinsebene spielte er in der NLA für Biogas Volley Näfels, Lausanne UC und Concordia Volley Luzern.
2024 wagte Peer einen ungewöhnlichen Schritt: Er wechselte zum deutschen Regionalligisten Eintracht Spontent, einem Volleyball-Startup, das über Social Media zum viralen Phänomen wurde. Als Spieler, Redakteur und TV-Experte für die Bundesliga trägt er massgeblich dazu bei, dass der Verein heute auf TikTok über 100’000 Follower zählt und den Volleyballsport auf ganz neue Art ins Rampenlicht rückt.
Philip Gabathuler
Spieler & Nationaltrainer Beachvolleyball
Mit 13 Jahren startete Philip beim TV Lunkhofen in den A2-Junioren. Über die Kanti Baden (NLA, 2000–2002) und einen starken Auftritt an der Junioren-SM 2002 (4. Platz, MVP) kam er zu Volley Näfels, wo er 2002 bis 2006 als Profi zweimal Schweizermeister wurde (2003, 2005) und 2005 zudem den Cup gewann.
Ab 2004 fokussierte er sich aufs Beachvolleyball und schaffte den Sprung ins Nationalkader von Swiss Volley. Als Spieler wurde er zweifacher Schweizermeister (2014, 2016), holte Bronze beim Grand Slam Stavanger und beim Open Anapa (beide 2014) und nahm fünfmal an einer WM sowie siebenmal an einer EM teil – u.a. mit Rang 9 an der WM 2015 in Holland. Von 2004 bis 2016 bestritt er über 150 internationale Turniere auf World und Europa Tour und erreichte 2014 Rang 14 im FIVB World Tour Ranking.
Nach der Spielerkarriere wechselte Philip auf die Trainerbank: Seit November 2017 ist er Nationaltrainer Beachvolleyball bei Swiss Volley, begleitet von laufender Weiterbildung (J+S, Berufstrainer Leistungssport, aktuell Diplomtrainer Spitzensport). Als Coach führte er Böbner/Vergé-Dépré 2024 zum 5. Platz an den Olympischen Spielen sowie zu Gold in Guadalajara und Bronze in Brasilia. Mit Krattiger/Dillier folgten Gold in Stare Jablonki (2025) und Rang 9 an der WM Adelaide (2025), 2026 zudem Bronze in Nuvali mit Friedli/Jordan.
Laura Gassmann
Mittelblockerin
15 Jahre lang blieb Laura Gassmann ihrem Heimverein TV Lunkhofen treu und spielte mit ihrer Mannschaft zuletzt in der 1. Liga. Nach der Anfrage von Volley Toggenburg zum Ende der Saison 2024/2025 entschied sie sich für den Wechsel in die NLA und lief ab der Saison 2025/2026 für Volley Toggenburg auf.
Da sie ihr Physiotherapiestudium zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen hatte, musste sie ihr Trainingspensum zunächst etwas reduzieren. Mit dem erfolgreichen Studienabschluss kann Laura in der Saison 2026/2027 ihren Fokus nun voll auf den Volleyball richten. Neben ihrer Tätigkeit als Physiotherapeutin wird sie bis zu neunmal pro Woche trainieren und so optimale Voraussetzungen für ihre erste vollständige NLA-Saison schaffen.
Simon Hagenbuch
Beachvolleyball
Mit rund 12 Jahren startete Simon beim TV Lunkhofen ins Volleyball und liess sich schon bald von Idolen wie Didier Perret und Philip Gabathuler fürs Beachvolleyball begeistern. Im Juniorenalter schaffte er den Sprung in die nationalen Kader und entschied sich konsequent für die Beach-Karriere. Es folgten diverse Erfolge auf der höchsten Schweizer Tour, darunter der Titel als Vize-Schweizermeister, sowie internationale Auftritte mit mehreren Top-10-Platzierungen, unter anderem am renommierten Turnier in Gstaad.
Auch heute ist Simon dem Sand noch nicht ganz fern: Als «Joker» mischt er ab und zu an Turnieren mit, im Juli 2026 holte er zusammen mit Yves in Basel den 3. Platz. Daneben gibt er sein Know-how als Beachvolleyball-Trainer an die nächste Generation weiter.
Andrin Flück
Libero
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Damian Flück
Libero
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