Vorbereitungstunier Davos 2026

Herren 1 am Vorbereitungsturnier in Davos

Am 4. September 2026 ging es traditionsgemäss nach Davos, um am Nationalen Vorbereitungsturnier teilzunehmen und zum ersten Mal mit dem neuen Team in eine richtige Matchsituation zu kommen. Um den Stress am Samstagmorgen zu vermeiden, traf man sich am Freitagabend zusammen mit dem Damen 1 zu einem gemeinsamen Nachtessen, bevor es für das Team ins Bett ging.

Früher Start gegen Bütschwil

Am nächsten Morgen startete bereits um 8:20 Uhr die erste Partie gegen den Zweitligisten Bütschwil. Dieser machte bereits beim Einschlagen mehr Eindruck, als man es von einem Zweitliga-Team erwarten würde.

Da es zu Beginn noch einige Startprobleme mit unserem neuen Spieltempo gab und Bütschwil von Anfang an viel Druck ausüben konnte, ging der erste Satz verdient an die St. Galler. Im zweiten Satz gelang uns der Start deutlich besser. Wir konnten unser Spiel steigern und fanden immer besser ins neue Tempo. Dies wurde schliesslich mit dem Gewinn des zweiten Satzes belohnt.

Damit endete unser erstes Spiel mit einem 1:1. Bütschwil konnte sich im weiteren Turnierverlauf unter anderem auch gegen das NLB-Team von Volero Zürich und TSV Jona Volleyball mit 1:1 durchsetzen und gewann schlussendlich das gesamte Turnier in Davos.

Zwei Punkte gegen Fribourg

Im zweiten Spiel traf man auf den frisch aufgestiegenen VBC Fribourg aus der Gruppe A. Für Lunki war klar: Es mussten zwei Sätze gewonnen werden.

Dies gelang auch. Im ersten Satz konnten wir uns mit starken Services früh einen Vorsprung verschaffen und diesen bis zum Ende halten. Im zweiten Satz drehte sich der Spiess etwas um. Fribourg gelang es, mit dem Service mehr Druck aufzubauen. Trotzdem konnten sie nie die Führung übernehmen.

Das Resultat: 2:0 für Lunki.

«Altbekannter» Gegner Galina

Das dritte Spiel fand gegen einen «altbekannten» Verein statt. VBC Galina nahm mit zwei Herrenteams am Turnier teil. Während ein Team als Liechtensteiner Nationalteam unterwegs war, trafen wir auf das zweite Liga-Team.

Anders als gegen Bütschwil wurde der TV Lunkhofen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die Partie souverän mit 2:0.

Emotionen gegen Volero Zürich

Bereits um 14:20 Uhr stand das letzte Gruppenspiel des TV Lunkhofen auf dem Programm – und dieses hatte es in sich. Gegner war das NLB-Team von Volero Zürich.

Es war wohl das beste und intensivste Match des gesamten Turniers. Nicht nur vom spielerischen Niveau her, sondern auch aufgrund der Emotionen, die durch die gesamte Dreifachhalle flogen. Ob auf der Bank oder auf den Zuschauerrängen – praktisch alle Augen waren auf dieses Spiel gerichtet.

Lunki startete sehr stark in die Partie. Mit vielen Bällen über die Mitte und dem neuen, schnellen Spieltempo konnten wir die Blockspieler von Volero immer wieder zu einem unvollständigen Block zwingen.

Ganz ohne Antwort blieb dieses Spiel jedoch nicht. Volero konnte sich in vielen Situationen gut durchsetzen und zeigte seine Klasse als Team aus einer Liga höher. Nichtsdestotrotz liess sich das Herren 1 davon nicht beeindrucken und hatte schon bald den ersten Satz gegen ein NLB-Team in der Tasche.

Im zweiten Satz passte sich auch Volero besser an unser neues Tempo an. Die Zürcher stellten ihre Defense entsprechend um, wodurch sie zahlreiche Bälle noch retten und in Highballs verwandeln konnten. Dadurch wurde das Herren 1 zunehmend unter Druck gesetzt.

Nach einem bereits langen Turniertag war bei Lunki jedoch langsam die Energie draussen. So mussten wir den zweiten Satz an das NLB-Team abgeben.

Trotzdem beendete Lunki die Gruppenphase auf dem starken zweiten Platz – hinter Bütschwil und noch vor Volero Zürich.

Ein Abend zum Feiern

Am Abend genoss das Team das leckere Essen im Hotel Schweizerhof. Während sich einige bereits bettfertig machten und sich für den nächsten Morgen schonten, zog es andere noch verdientermassen in den Ausgang ins Pöstli, wo die gute Leistung des Tages gefeiert wurde.

Früher Morgen gegen Kanti Baden

Leider musste das Herren 1 am nächsten Morgen bereits um 8:20 Uhr wieder auf dem Feld stehen. Gegner war mit dem VBC Kanti Baden ein Derbygegner aus unserer Liga-Gruppe.

Man kann fast von Glück reden, dass um diese Uhrzeit noch keine Zuschauer in der Halle waren, denn dieses Spiel zeigte ziemlich eindrücklich, was Volleyball manchmal auch ist: ein Fehlersport, bei dem man von den Fehlern des Gegners profitiert – und diese entsprechend feiert.

Leider machte das Herren 1 an diesem Morgen mehr Eigenfehler als Baden. Dies führte dazu, dass wir die Partie mit 0:2 verloren.

Letztes Spiel gegen Volleya Obwalden

Nach einer kurzen Spielpause stand bereits die nächste Partie auf dem Programm. Gegen den Aufsteiger Volleya Obwalden, der neu in unserer 1.-Liga-Gruppe spielen wird, konnte Lunki den ersten Satz knapp mit 27:25 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz war die Energie nach einem intensiven Wochenende jedoch endgültig aufgebraucht. Die Kräfte schwanden und wir mussten den zweiten Satz abgeben. Damit endete auch dieses Spiel mit einem 1:1.

Vorzeitige Heimreise

Nach einer kurzen Besprechung war für das Team klar: Die Energie war aufgebraucht und ein weiteres Spiel würde lediglich das Verletzungsrisiko erhöhen. Deshalb entschied sich das Herren 1, das letzte Spiel gegen Kreuzlingen forfait zu geben und die Heimreise etwas früher anzutreten.

Kurz vor 12:00 Uhr machte sich das Herren 1 auf den Rückweg und kam am Nachmittag wieder zuhause an. Nach einem intensiven und aktiven Wochenende war vor allem eines angesagt: Ruhe und Erholung.

Die Vorbereitung geht weiter

Die Vorbereitung ist jedoch noch lange nicht vorbei. Bereits in zwei Wochen, am 20. September 2026, geht es für das Herren 1 nach Baden zu einem weiteren Vorbereitungsturnier. Dort warten neue und andere Gegner auf das Team.

Wer noch nicht genug vom Wochenende hat, darf sich gerne den Vlog auf dem MehFest YouTube-Kanal anschauen. Dort gibt es ebenfalls eine Zusammenfassung des gesamten Wochenendes. https://youtu.be/2FtaqrxEQng?si=l4V2m7OtzAr_JYos